Prof. Dr. Thomas Pfisterer

Für eine nachhaltige Finanzpolitik

Ausländische Fachliteratur

Schwerpunkt: Public Private Partnerships

dms | der moderne staat | Zeitschrift für Public Policy, Recht und Management | Heft 2-2013

 

Verlag: Budrich

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Im Schwerpunkt Public Private Partnership und Collaborative Governance, der von Detlef Sack als special editor mit dankenswertem Engagement organisiert wurde, wird ein wesentliches Thema aus dem New und Post-New Public Management aufgegriffen. Nachdem es jahrelang relativ still um PPP war, erfuhr die Debatte hierzulande in den Jahren 2012/2013 einen Aufschwung, für den mehrere Gründe ausgemacht werden können. Zum einen gerieten öffentliche Großvorhaben (wie Elbphilharmonie und Berliner Flughafen) in die mediale Kritik und Skandalisierung, zum anderen öffnete sich erneut das Dilemma zwischen erkennbar hohem infrastrukturellem Investitionsbedarf und den finanziellen Restriktionen öffentlicher Haushalte. PPP als eine Variante der Leistungserbringung mit möglichen Effizienz- und Wirtschaftlichkeitsvorteilen rückte wieder in den Fokus der Aufmerksamkeit. Vor diesem Hintergrund ist es das Ziel dieses Schwerpunktes, aus interdisziplinärer Perspektive ein breites fachwissenschaftliches Publikum über grundlegende Tendenzen und Einflussfaktoren der PPP-Entwicklung und den aktuellen Forschungsstand zu informieren, Der Schwerpunkt strebt in 6 Beiträgen von Gerold Ambrosius, Holger Straßheim, Ulf Papenfuß, Thorsten Winkelmann, Thomas Krumm und Göttrik Wewer aus wirtschaftshistorischer, organisationsoziologischer, verwaltungs- und politikwissenschaftlicher Sicht dreierlei an: „Erstens geht es um die Identifizierung erklärender Faktoren, die auf die Verbreitung von PPP einwirken. Zweitens soll eine aktuelle Bestandsaufnahme zur Entwicklung von vertraglichen und organisatorischen PPP (inkl. der kompensatorischen Kontrolle durch die Legislative) vorgelegt werden. Drittens soll eine aktuelle (hier: US-amerikanische) Entwicklung eines möglicherweise neuen und veränderten Zyklus, nämlich der elektronisch gestützten Collaborative Governance in den Blick genommen werden“ (so Detlef Sack in seiner dem Leser ans Herz gelegten strukturierenden Einführung).

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