Tobiolo Gianella

PPP entlastet die öffentlichen Finanzen, die öffentliche Hand behält die Projekthoheit bei den wesentlichen operativen und strategischen Entscheiden.

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Der ausgelagerte Staat - Erste Winterthurer Tagung zum öffentlichen Wirtschaftsrecht und Verwaltungsmanagement

26.11.2013 (13:00 - 17:45)
Kongresshaus Liebestrasse, Winterthur

Die erste Winterthurer Tagung zum öffentlichen Wirtschaftsrecht und Verwaltungsmanagement befasst sich mit den ausgelagerten Staatsbetrieben. Die letzten zwanzig Jahre haben eine Welle von Privatisierungen und Auslagerungen aus der Zentralverwaltung mit sich gebracht. Staatsbetriebe sind zu mehr oder weniger eigenständigen Akteuren in der Wirtschaft geworden. Das gilt für höchst unterschiedliche Bereiche wie die Energiewirtschaft, das Verkehrs- oder das Gesundheitswesen.

Heute stellt sich die Frage, welche Möglichkeiten die öffentliche Hand hat, um die ausgelagerten Betriebe zu steuern. Auf der einen Seite verlangen die demokratisch legitimierten Stellen von ausgelagerten Betrieben Rechenschaft über die Erreichung der gesetzten Ziele. Zudem verpflichten neue politische Programme wie zum Beispiel die Energiewende oder die Revision der Spital- und Pflegefinanzierung die ausgelagerten Betriebe zu konkreten Anpassungen. Auf der anderen Seite berufen sich ausgelagerte Betriebe auf ihre wirtschaftliche Autonomie und erwarten gleich lange Spiesse wie ihre Konkurrenten aus der Privatwirtschaft. Die Tagung beleuchtet dieses Spannungsfeld zwischen Politik, Verwaltungspraxis und Wirtschaft aus einer interdisziplinären Perspektive.

> Offizielle Veranstaltungsseite (Detailprogramm, Anmeldung, Informationen)

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