Paudex/Lausanne, 24.1.2012 Das PPP-Modell, das Kooperationen zwischen öffentlichen Körperschaften und Privaten zum Ziel hat, kann die Erfüllung öffentlicher Aufgaben erleichtern, wenn die üblichen demokratischen Spielregeln für neue Vorhaben erfüllt werden. Anhänger des Modells und Politiker sind sich darin einig, dass es sich für Private wie für die Verwaltung lohnt, das PPP-Modell in Erwägung zu ziehen. Zu diesem Schluss kamen Waadtländer Politiker und Vertreter des Vereins PPP Schweiz anlässlich einer Veranstaltung des Centre Patronal in Paudex. Über 200 Persönlichkeiten aus der Wirtschaft und der Verwaltung interessierten sich für die Erkenntnisse, die aus dem Neubau des Kantonalen Verwaltungszentrums Neumatt in Burgdorf abgeleitet werden konnten. Das erste PPP-Projekt in der Schweiz nach internationalen Standards wurde von rund 80 Experten analysiert, weiterentwickelt und zum Leitfaden für die Praxis verdichtet.
Bern, 16.12.2011 Die Finanzkrise Europas wird zu einer Verteuerung und Verknappung von Bankkrediten führen, was auch die Realisierung von Infrastrukturprojekten tangieren dürfte. Vorhaben, die in öffentlich-privaten Kooperationen und mit starken Partnern geplant werden, könnten daher vermehrt institutionelle Anleger anziehen. Darauf setzt der Verein PPP Schweiz, der heute Experten der Finanzwirtschaft zum Thema „Neue Wege der Finanzierung von PPP-Vorhaben“ zu Wort kommen liess.
Bern, 15.9.2011 Der heute vorgestellte Praxisleitfaden PPP Schweiz Hochbau macht Public Private Partnership verständlich und bewältigbar. Mit konkreten Einstiegshilfen, Handlungsempfehlungen, Leitsätzen und Checklisten erleichtert er öffentlichen Auftraggebern wie privaten Anbietern die Vorbereitung und Durchführung von PPP-Vorhaben. Damit sinken die Aufstart- und Entwicklungskosten, aufwändige Recherchen zu Basis- und Vorgehensfragen entfallen. Wie die Verantwortlichen des Kantons Bern im Zuge des kantonalen Verwaltungszentrums „Neumatt“ feststellen konnten, ist PPP auf allen Ebenen steuerbar und für geeignete Projekte eine gleichwertige Alternative zur konventionellen Realisierung.
Zürich, 16.6.2011 Seit heute ist der Praxisleitfaden PPP Schweiz Hochbau, der neue Impulse für Kooperationen zwischen Staat und Privaten vermittelt, beim Verein PPP Schweiz oder im Fachbuchhandel erhältlich. Der Leitfaden zeigt auf, wie ein PPP-Projekt in der Schweiz zu konzipieren und abzuwickeln ist, beschleunigt den Einstieg ins PPP-Verfahren und dient als konkrete Handlungsanweisung. Er bereitet das vorhandene Praxiswissen umfassend auf und hilft, Aufstartkosten und Risiken massiv zu vermindern. Die französische Ausgabe befindet sich in Vorbereitung. Die praktische Anwendung wird an einer Weiterbildungsveranstaltung am 15. September 2011 erörtert.
Bern, 6.4.2011 Öffentlich-private Partnerschaften nach dem PPP-Modell können der Energieerzeugung aus Biomasse neue Chancen eröffnen. Die Biorender AG in Münchwilen, die derzeit grösste Biogasanlage der Schweiz, ist aus der Sicht des Vereins PPP Schweiz hierfür ein gutes Beispiel. Für die Finanzierung neuer Anlagen stehen damit neben der klassischen Variante als Zweckgemeinschaft öffentlicher Körperschaften und privat finanzierten Anlagen eine dritte Variante zur Verfügung, die der Energieerzeugung aus erneuerbaren Ressourcen neue Türen öffnen kann.
Zürich, 4.3.2011 Die staatliche Aufgabenerfüllung in der Schweiz birgt ein beachtliches Potenzial für öffentlich-private Partnerschaften. Die Schweizer Wirtschaft ist gefordert, nach möglichen PPP-Lösungen Ausschau zu halten und die Verwaltung mit geeigneten Projekten zu überzeugen. Zu diesem Schluss gelangten der Dachverband der Schweizer Wirtschaft economiesuisse, das Staatssekretariat für Wirtschaft SECO und der Verein PPP Schweiz an der PPP-Fachtagung in Zürich.
Zürich/Bern, 10.2.2011 Der Bericht des Bundesrates zur Sanierung des Gotthard-Strassentunnels (GST) vom 17. Dezember 2010 ist insbesondere in Bezug auf den Nutzen von Public Privat Partnership (PPP) aus der Sicht des Vereins PPP Schweiz oberflächlich ausgefallen. Der Verein entnimmt dem Bericht, dass die Nutzung von Effizienzvorteilen einer PPP-Variante gegenüber einer traditionell öffentlichen Realisierung nicht nach internationalen Standards geprüft wurde. Eine solche Prüfung käme sowohl bei einem einröhrigen Tunnel zum Tragen, wie auch beim Bau einer zweiten Röhre. Ein abschliessendes Urteil, ob das Projekt für das PPP-Modell geeignet ist oder nicht, kann deshalb nicht gefällt werden.
Bern, 3.12.2010 Die Rahmenbedingungen in der Schweiz für die Umsetzung von PPP-Projekten im öffentlichen Infrastrukturbau sind (noch) nicht optimal. Trotzdem sind Experten überzeugt, dass das Kostenoptimierungs- und Projektbeschleunigungs-Potenzial für PPP-Infrastrukturprojekte gross ist. Lorenz Bösch, Präsident des Vereins PPP Schweiz, empfiehlt, auf kommunaler Ebene PPP-Modelle zu testen und zu erkunden, ob Anwendungen im Infrastrukturbereich auch standardisiert möglich seien.
Der Kanton Bern kann die Wirtschaftlichkeit der Umnutzung des bisherigen Zeughausareals in Burgdorf über 25 Jahre mit dem PPP-Modell um fünf Prozent verbessern. Allerdings stellte die Berner Baudirektorin, Regierungsrätin Barbara Egger-Jenzer anlässlich einer Veranstaltung des Vereins PPP Schweiz heute fest, dass ein PPP-Modell aufwendig sei. Was zum Durchbruch fehle war die Frage, die PPP-Schweiz 2009 untersuchte, vorab an einer grossen Veranstaltung. Eine wichtige Antwort wird die Praxis mit dem Pilotprojekt Verwaltungszentrum Burgdorf liefern. Deshalb hat der Verein beschlossen, zusammen mit dem Kanton Bern und Partnern aus Bund, Kantonen und Gemeinden die Erfahrungen in einem Praxisleitfaden bis Mitte2011 zusammenzutragen.
Zürich, 15.12.2009 Dem PPP-Modell ist heute auf Bundesebene ein wichtiger Durchbruch gelungen, der Signalcharakter haben kann: Der Verein PPP Schweiz hat mit grosser Freude zur Kenntnis genommen, dass die armasuisse mit Swissmem und
der Groupe Romand pour le Matériel de Défense et de Sécurité (GRPM) ein erstes Public-Private-Partnership-Projekt im VBS unterzeichnen konnte.